AB HIER WIRD ES ERNST.
Der Mensch lebt nicht vom Mord allein. Was ist mit Ethik und Moral, was mit dem Sinn des Lebens, was sollen wir tun? Was sollen wir lassen? Was stimmt nicht mit uns? Das sind Fragen, die beleuchtet werden wollen. Ein paar Gedanken trägt Nick Stein dazu in den folgenden Werken bei. Lesen wird dringend empfohlen!
Eine bessere Welt, oder lieber nicht?
Der Biologe Benjamin Abendschein lernt über eine Anzeige die attraktive Charlotte Faber kennen, Biologin wie er. Charlotte hatte Teile ihres Studiums in Japan verbracht und dort neben ihrer Tätigkeit in einem Nachtklub Zeit in einem Zen-Kloster verbracht. Sie hatte für „Zen und die Kunst des Bügelns“ inseriert.
Benjamin, ein introvertierter und an spirituellen Erfahrungen interessierter Forscher, der ein Jahr lang zölibatär verbracht hat, reizt das. Er ruft sie an und besucht Charlotte. Er ist nicht sicher, was genau sie da anbietet.
Die beiden lernen sich kennen und lieben. Sie teilen viele Interessen und Wissen und meinen, sie hätten das Werkzeug dazu, die Welt besser zu machen und die Menschheit wieder auf den richtigen Weg zurückzuführen.
Für Benjamin stellt sich die Frage, ob Eingreifen in den Lauf der Welt nicht immer wieder nur zu neuem Eingreifen und Handeln führt; ob nicht der Verzicht aufs Handeln besser wäre. Die extrovertierte Charlotte überzeugt ihn. Sie beginnen ihr Projekt und entwickeln Verfahren und Produkte, die bessere Menschen und eine heilere Welt zum Ziel haben.
Doch die Welt wehrt sich gegen sie…
ENDE EINES GROSSKOTZ
In einem Satz: Rücksichtsloser Erfolgsmensch trifft in einer Krise auf eine dem Tod nahe Naturfreundin, und beider Leben verändert sich von Grund auf.
Das Buch beschreibt einen tiefen Einschnitt im Leben des Machers David Meinrad, eines ausgesprochenen Arschlochs, und den Konflikt mit seiner Retterin Mara, die ebenfalls eine Wandlung durchmacht.
Wo bitte geht’s hier zum Paradies?
„Was, wenn dieses jetzige Leben bereits das Paradies ist? Wenn es die letzte, die Endstufe unseres Daseins ist, die letzte Reise? Egal, ob wir vorher andere Leben, Existenzen und Seelen hatten oder nicht? Wenn wir mit der allerletzten Aufgabe in diese Welt geworfen worden sind, um hier durch richtiges Denken, richtiges Handeln unser eigenes Paradies zu erschaffen? Oder daran zu scheitern?“
Auf diese Frage von Mara hat David keine Antwort. Er schafft sich seine Paradiese selbst. Wie er glaubt.

